Unwahrscheinliches Glück hatte ein LKW-Lenker in der Nacht vom 10. auf den 11. März 2026. Er übersah ein Stauende und krachte ungebremst in das Heck eines anderen LKWs.
Um 21.44 Uhr wurden die Feuerwehren Meggenhofen und Aistersheim zu einem LKW-Unfall auf die Innkreisautobahn A8 in Fahrtrichtung Voralpenkreuz alarmiert. Eine Person sollte eingeklemmt sein.
Da sich bei beiden Feuerwehren mehr oder weniger zufällig mehrere Kameraden im Feuerwehrhaus aufhielten, konnte sehr rasch zur ca. 6 km entfernten Einsatzstelle ausgerückt werden. Eine vorbildliche Rettungsgasse gestaltete die Anfahrt problemlos.
An der Einsatzstelle konnte dann sehr rasch Entwarnung gegeben werden. Der Lenker des aufgefahrenen LKWs (er hatte Kabeltrommeln geladen) war bereits von anderen Verkehrsteilnehmern aus seiner völlig zertrümmerten Fahrerkabine gerettet worden. Er wurde bis zum Eintreffen der Rettung von Feuerwehrsanitätern versorgt. Schwere innere Verletzungen machten einen Transport ins Krankenhaus notwendig. Dazu musste ein Rettungsauto gegen die Fahrtrichtung fahren, da an der Unfallstelle kein vorbeikommen war.
Ein Kleintransporter war ebenfalls in den Unfall verwickelt. Dieser dürfte gerade einen Überholvorgang durchgeführt haben, als der LKW auffuhr.
Weitere Verletzte gab es glücklicherweise nicht.
Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab, bauten Brandschutz und Beleuchtung auf und unterstützten die Bergungsfirma bei den Aufräumarbeiten.
Die Autobahn wir in Fahrtrichtung Voralpenkreuz bis zum Einsatzende um ca. 03.30 Uhr komplett gesperrt. Eine Ableitung bei der Abfahrt Meggenhofen wurde eingerichtet, was auf der Ausweichroute zu sehr starkem Verkehrsaufkommen führte. Die Verkehrsteilnehmer im Rückstau mussten die Sperre abwarten.
Dank der sehr gut funktionierenden und vorbildlich gestalteten Rettungsgasse konnten alle Einsatzkräfte die Einsatzstelle sehr rasch erreichen.