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Übung und Ausbildung Stützpunktwesen

Gefahrgutübung

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... im Chemiepark Gendorf (D)

Am Samstag, den 16. Mai 2026 hatte der Gefahrgut-Zug des Bezirkes Grieskirchen wieder die Möglichkeit, im Chemiepark Gendorf (D) zu üben. Kameradinnen und Kameraden aus neun Feuerwehren nahmen daran teil.

Bereits zeitig in der Früh setzte sich der Konvoi aus sieben Fahrzeugen in Richtung Gendorf in Marsch. Nach einer kurzen Frühstückspause in Braunau, kam man pünktlich im Chemiepark in Gendorf an. Ausbildungsleiter Florian Peschl von der Werkfeuerwehr führte kurz in die Werksvorschriften ein, bevor es auf einem externen Übungsgelände bereits zum ersten Übungsszenario kam.

Ein Ammoniakaustritt aus einer Aufbereitungsanlage einer Eishalle war zu bekämpfen. Der Übungs-Einsatzleiter führte eine erste Erkundung durch und teilte die Mannschaft ein. Möglichst realitätsnah wurde nach und nach der Stoffaustritt bekämpft, Personen gerettet und dekontaminiert.
Nach Abschluss des fiktiven Einsatzes wurde in einer Nachbesprechung der Einsatz analysiert. Wichtiges hervorgehoben und Verbesserungswürdiges angesprochen.

Nach dem Mittagessen das zweite Szenario. Aus einer “Chlorgasflasche” trat Chlorgas aus. Die Aufgaben waren sehr ähnlich. Erkunden, Einteilen, Abarbeiten, Nachbesprechen.

Vom Ausbildungsleiter wurde wiederum auf die Gefahren, die bei derartigen Einsatzlagen auftreten können, und worauf besonders zu achten ist, hingewiesen.

Einiges konnte an diesem Tag für zukünftige Einsätze mitgenommen werden. 
Danke an die Werkfeuerwehr Chemiepark Gendorf und besonders an Florian Peschl für die Begleitung an diesem lehrreichen Übungstag.

Der Gefahrgut-Zug des Bezirkes Grieskirchen ist wiederum um eine Erfahrung reicher, hofft aber, das erlernte nie einsetzen zu müssen.